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Das RMZ betreibt ein leistungsfähiges Storagesystem für die zentrale Speicherung von Nutzer- und Anwendungsdaten der Hochschuleinrichtungen.

Auch Fakultäten und Abteilungen können Speicherplatz zur Verfügung gestellt werden, sofern deren Infrastruktur im Rechenzentrum des RMZ gehostet wird.

Das Storagesystem besteht zum einen aus unterschiedlich schnellem physikalischem Datenspeicher, als auch aus einer softwarebasierten Datenspeichervirtualisierung. Es werden folgende drei unterschiedlich schnelle Datenspeichertypen eingesetzt. SATA-, SAS- und SSD-Festplatten. Mit Hilfe der Speichervirtualisierung können unterschiedliche Datenspeichertypen zu einem oder auch mehreren virtuellen Datenspeicher (Datenpool) zusammengefasst und anschließend den Servern zur Verfügung gestellt werden. Die Logik innerhalb der Speichervirtualisierung verteilt die Daten automatisch so, dass häufig benötigte Daten auf den schnellen Datenspeichertypen und selten benötigte Daten auf den langsamen Datenspeichertypen gespeichert werden. Diese Technik wird als Tiering bezeichnet. Des weiteren erlaubt die Speichervirtualisierung, dass virtuelle Datenspeicher online von einem physikalischen Datenspeicher auf einen anderen physikalischen verschoben werden können. Zudem ist eine Spiegelung der Daten über zwei Standorte hinweg möglich, was zu einer höheren Ausfallsicherheit führt.

Für die Speichervirtualisierung kommt das Produkt SAN Volume Controller (SVC) von der Firma IBM zum Einsatz.

Nutzer sind vor allem IT-Verantwortliche von RMZ, Fakultäten oder Abteilungen, welche Server oder Anwendungen im Rechenzentrum der Hochschule betreiben. SVC ist für den Regelbetrieb gedacht und nicht für Testumgebungen oder Lehrprojekte.

Da es sich bei SVC um aufwändige und kostenintensive Technologie handelt, kann es erforderlich sein die Nutzer bei Systemerweiterungen kostenmäßig zu beteiligen.


Inhaltsverzeichnis

FAQs

Support

Störungen melden Sie bitte beim Service Desk.

Die Bearbeitungszeiten orientieren sich nach dem Standard Service Level Agreement (SLA).

Datensicherung / Hosting

SVC wird im Rechenzentrum der Hochschule betrieben und besitzt einen Datenspiegel in einem weiteren Rechnerraum am Campus. Die Daten werden täglich gesichert und unterliegen der Standardsicherungspolicy.

Dienst beantragen

Der Dienst, bzw. Speicherplatz, muss bei RMZ beantragt werden. Ansprechpartner ist Rainer Fischer.

Pflichten des Benutzers

Da es sich hier um kostenintensive Technologie handelt, ist SVC für betriebsrelevante Daten vorbehalten. Der Benutzer ist angehalten mit seinen Daten zu haushalten, nicht mehr benötigte Daten zu löschen und nicht betriebsrelevante Daten auf preisgünstige Speichersysteme auszulagern, wie z.B. Testdaten.




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